FinSH
Europaweit steigen die Energiepreise und belasten insbesondere einkommensschwache BürgerInnen. Das Phänomen der „Energiearmut“ gewinnt zunehmend an Bedeutung: ein Teil der Bevölkerung muss aus finanziellen Gründen z.B. darauf verzichten, die eigene Wohnung angemessen zu beheizen.
Die Steigerung der Energieeffizienz stellt die nachhaltigste Strategie zur Bekämpfung von Energiearmut dar. Durch die erzielten Einsparungen können sowohl die betroffenen Haushalte als auch das Klima dauerhaft entlastet werden.
Das Projekt FinSH (Financial und Support Instrument for Fuel Poverty in Social Housing) beschäftigte sich mit der Frage, wie finanziellen und sozialen Barrieren bei der energetischen Sanierung und verhaltensbezogene Maßnahmen begegnet werden kann.
Dies umfasst im Einzelnen:
- Die Analyse finanzieller Produkte zur Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen im sozialen Wohnungsbau und Entwicklung innovativer Förderansätze
- Die Analyse des Unterstützungsbedarfs der Zielgruppen (Investoren und einkommensschwache Haushalte) unter Einbezug der länderspezifischen Rahmenbedingungen
- Die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Planung und Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen sowie Informations- und Beratungsangeboten für einkommensschwache Haushalte
- Die Verbreitung der Erkenntnisse auf europäischer und nationaler Ebene sowie die Vernetzung von Akteure
Laufzeit: 01.12.2007-31.05.2010
Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Irmela Benz, mail: irmela.benz(a)fg-upsy.com
gefördert von:
, FKZ: EIE/07/146/SI2.6677
Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser homepage liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.